Burkina Faso 2012/13

25.12.2012 Letzte Vorbereitungen

Der Frühlings-Einbruch mit +15°C im Dezember kommt uns absolut gelegen um letzte Arbeiten am LKW zu erledigen und das Fahrzeug mal bei angenehmen Wetter zu beladen.

Donnerstag, 27.12.2012 Abfahrt

Morgens um sechs sind wir schon auf den Beinen.

Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen und einiges muss noch im Truck verstaut werden. Doch der Dauerregen und der Sturm machen schwer zu schaffen. Es wird fast nachts halb zwölf bis wir endlich auf die Autobahn fahren. Dank Starkregen und Wind verlieren wir nach 2 Stunden die Lust am Fahren und steuern einen Rastplatz an.

 

Freitag, 28.12.2012  bis Bordeaux     

1128km / 1128km

Wir nehmen die Route-Express über Chalon, Moulins, Angouleme bis Bourdeaux.Ca. 30 km vor Bordeaux übernachten wir auf einer Raststätte, die wir gegen 21.30 Uhr erreichen Es fehlen ca. 200 km zum gesteckten Tagesziel.

 

Samstag, 29.12.2012 bis Algeciras    

1397km / 2525 km

Heute müssen wir früh aufstehen und sind schon um 5.00 Uhr unterwegs Richtung Bayonne. Die Route führt uns über San Sebastian, Burgos, Valladolid, Salamanca, Caceres, Sevilla bis Algeciras. In Caceres machen wir einen Zwischenstopp im Carrefour und füllen unsere Vorräte mit spanischem Schinken und Getränken auf.

Spät nachts um 1.30 Uhr erreichen wir unser Tagesziel Algeciras.

 

Sonntag, 30.12.2012 bis Settat          

510km / 3035km

Um 8.30 Uhr  stehe ich vor Carlo`s Ticketbude (man hat ja im Jahr zuvor dazugelernt, man steht lieber eine halbe Stunde vor der Türe, als sich in eine Reihe französischer Tupperwagen-Piloten zu stellen). Kurz nach Neun halte ich unsere Tickets in der Hand und wir erwischen noch die 10Uhr-Fähre nach Tanger.

Gegen 12.00 Uhr betreten wir marokkanischen Boden. Eine gute Stunde später verlassen wir nach relativ zügiger Zollabfertigung das Hafengelände.

Da Sonntag ist und angeblich alle Supermärkte geschlossen haben, versuchen wir an einer kleinen Teleboutique unseren Internet-Stick aufzuladen. Dies sollte per SMS funktionieren und 200 Dirham /Monat kosten – funktioniert hat es trotz sofortiger Reklamation nicht! Ich gehe davon aus, dass sich der Marokkaner von unserem Geld einen schönen Tag gemacht hat.

Resümee: 2 Stunden verplempert – 200 Dirham ärmer – kein Internet.

Wir fahren weiter Richtung Tanger, bunkern Treibstoff und stellen fest, dass die Supermärkte geöffnet hätten und das die Metro nicht mehr existiert.

Gegen 15.30 Uhr Ortszeit fahren wir auf die Autobahn Richtung Agadir.Ca. 100 km vor Marrakech auf der Höhe von Settat suchen wir uns einen Nachtplatz.

Ankunft 20.30 Uhr.

 

Montag, 31.12.2012 bis Sidi Akhfinir       

795km  / 3830km

Um 6.00 Uhr ist Abfahrt und es geht auf der Autobahn über Marrakech bis Agadir. Hier füllen wir im Metro unsere Getränke auf und fahren weiter über Tiznit, Guelmim bis Tan Tan.

In den Bergen zwischen Tiznit und Guelmim ist es dann passiert:

Wir überholen nach einer Bergkuppe einen kriechenden LKW  und lassen es bergab ein bisschen laufen bis wir, unten angekommen, von einem netten Mann in Uniform gestoppt werden. Die Marokkaner verfügen mittlerweile über  ganz schön moderne Technik, ich konnte auf dem Filmchen ganz deutlich sehen, wie unser Truck mit 84 km/h statt der erlaubten 60 km/h über eine wunderschöne, durchgezogene Linie fuhr und dabei den marokkanischen LKW hinter sich ließ. Das fand der Herr Wachmeister gar nicht lustig und rechnete mir vor 700 DH für die schöne Linie und 500 DH für etwas zu schnell. Nach zähen Verhandlungen einigen wir uns auf 200 DH ohne Quittung…Wir verbuchen diesen Betrag als „Straßenbenützungsgebühr“ .

Wir verbringen den Silvesterabend auf einem  uns bekannten Stellplatz ca. 100 km hinter Tan Tan direkt am Meer.

An dieser Stelle wünschen wir allen Freunden, Verwandten, Mitlesern und zu Hause gebliebenen ein glückliches Neues Jahr!

 

Dienstag, 01.01.2013 Sidi Akhfenir bis Dakhla

757km  / 4585km

Am Neujahrmorgen lassen wir es ruhiger angehen als die Tage zuvor und machen uns erst kurz nach 9 auf den Weg.

Wir fahren über Tarfaya, Laayoun, Boujdour bis durch die Westsahara bis Dakhla.

Wir erreichen den Campingplatz um 20:15 Uhr.

Mittwoch, 02.01.2013 Dakhla bis Nouadhibou

430km  / 5015km

Wir starten um 8:30 Uhr und erreichen um 14:00 Uhr die Grenze zu Mauretanien.

Auf  marokkanischer Seite durchlaufen wir den Röntgen-Scanner und die Marokkaner wollen uns aus purer Menschenliebe allen Alkohol abschwatzen da der ja in Mauretanien stregstens verboten ist und von ihnen „vernichtet“ werden muß.

Gut dass der Stoff nicht in Flaschen verpackt ist – einzig unser beiden 1L-Bierflaschen hat er auf dem Scanner gesehen,

jedoch im Laster nicht gefunden. Trotz allem verläuft die Abfertigung zügig und wir erreichen 1h später den mauretanischen Grenzposten. Auch hier läuft es echt zügig, nicht einmal Fragen nach Alkohol (wahrscheinlich verlassen die sich auf ihre marokkanischen Kollegen), aber natürlich werden kleine Geschenke immer gerne angenommen, und so erreichen wir   um 17:00 Uhr Noudhibou und probieren einen anderen Campingplatz (Baie de Lavries) aus, zwar im Zentrum der Stadt gelegen, jedoch sehr klein und von einem unsympatischen Mauretanier geführt – das nächste Maöl geht es wieder zu Camping Abba.

Auf dem Platz reparieren wir noch eine abgebrochene Auspuff-Halterung.

Donnerstag, 03.01.2013 Nouadhibou bis Nouakchott

485km  / 5500km

Abfahrt ist heute um 11:30 Uhr und wir erreichen nach unspektakulärer Fahrt um 18:00 Uhr bei Enbruch der Dämmerung unseren bekannten Platz Terghit Vacances in Noakchott direkt am Meer. Von weitem ist schon  unser Freund Omar an seinem breiten Grinsen zu erkennen. Es gibt wieder leckeren Fisch und wir lassen den Abend mit einem Gläschen unseres guten geschmuggelten Weins ausklingen.

 

Freitag 04.01.2013 Nouakchott bis St. Louis

288km  / 5788km

Wir lassen noch einige Kleidungsstücke und Kinder-Spielzeug bei Omar, eh wir mit ihm auf den Schwarzmark fahren um Geld zu tauschen. Gegen Mittag verlassen wor Nouakchott in Richtung Senegal. Wir fahren wieder über den Damm nach Diamma durch den Nationalpark. Auf der Piste hängt unsere Leiter-Halterung im Reifen ein und es sind ein paar Modifikationen notwendig – gut das es eine Druckluft-Flex gibt. Die Piste  besteht aus üblem Wellblech, immer wieder durchzogen von tiefen Löchern und in einem dieser muss es wohl passiert sein – als wir den Grenzposten erreichen und ums Auto laufe stelle ich fest, dass das Heck ziemlich tief hängt. Wir schaune dass wir möglichst schnell die Grenzformalitäten erledigen und nach St. Louis kommen. Auf mauretanicher Seite müssen wir an jeder Station 10 EUR berappen, warum auch immer – das war mir in der Situation einfach egal und ich hatte keinen Nerv zum Feilschen – auf senegalesicher Seite läuft alles korrekt ab, unser Freund vom letzten Jahr stempelt uns sogar direkt das Carnet ab, was uns den Weg nach Dakar erspart.

Wir fahren mit 30km/h nach St.Louis auf den Camping Ocean, es ist schon dunkel und wir lassen die Kiste erst mal stehen.

Samstag  05.01.2013 bis Dienstag 08.01.2013 Zwangspause in St. Louis

0km  / 5788km

Samstag morgen schauen wir uns das Elend an –  die Kabinen-Lagerung hat etwas abbekommen und die hinteren Luftbälge hat es zerlegt. Es sieht nach ziemlich Arbeit aus. Mit Druckluft-Flex und -Bohrmaschine und Schweißgerät  machen wir uns ans Werk, gut dass wir das Elektro-Werkzeug zu Hause gelassen haben, so dauert alles eben etwas länger….

und so geht es morgen hoffentlich wieder auf die Pise.

 

Mittwoch 09.01.2013 wieder auf Tour – St. Louis Richtung Tambacounda

291km  / 6079km

Der Wecker klingelt früh um 6, wir packen zusammen, verräumen und verzurren unsere Ladung und machen uns gegen 11 Uhr auf den Weg. Wir verlassen St. Louis in Richtung Touba uns suchen uns nach 290 km einen Übernachtungsplatz im Busch.

Unsere Reparatur scheint erst mal zu halten.

Donnerstag 10.01.2013 Über Tambacounda bis Mako

483km  / 6559km

Wir starten um 8:30, erreichen gegen 10:30 Uhr bei Kafferine die Hauptstraße nach Tambacounda, wo wir gegen 13:30 ankommen. Wir gehen zur Bank und füllen im Depot unseren Bier-Vorrat auf.

Die Fahrt geht weiter Richtung Niokolo Koba, wo wir an der Rangerstation vom Park übernachten wollten, da dies aber nicht mehr möglich ist fahren wir weiter bis Mako, wo wir ein schönes Camp direkt am Gambia-River finden.

Trotz teilweise schlechter Straßen und Piste – die Reparatur  hält.

Freitag 11.01.2013 Von Mako bis Bamako

617km  / 7176km

Um 9:00 Uhr fahren verlassen wir unseren schönen Stellplatz am Fluss und fahren über Kedougou auf bester Straße Richtung Grenze zu Mali. Die Formalitäten verlaufen zügig und problemlos, trotzdem sollte man 1 ½ Stunden einplanen. So erreichen wir erst um 21:00 Uhr den Campingplatz Sleeping Camel in Bamako direkt neben der deutschen Botschaft und müssen die letzten 2 ½ Std. Fahrt im Dunkeln zurücklegen.

Wir hatten uns an der Grenze extra noch zur Situation in Mali erkundigt, Mittags um  12 war die Welt noch in Ordnung.

Als wir im Sleeping Camel wieder ins Internet schauen konnten, sollten uns die Tages-Geschehnisse einholen.
Die Rebellen und Terroristen im Norden des Landes starteten an diesem Tag eine Offensive Richtung Mopti und drohten mit Vorstoss bis nach Bamako – daraufhin begann Frankreich mit einem Militäreinsatz. Das gab uns Hoffnung und wir beschlossen am nächsten Tag weiter Richtung Burkina Faso zu fahren.


Samstag 12.01.2013 Von Bamako bis hinter Sikasso

404km  / 7580km

Wir nutzen noch die Internetverbindung um uns mit aktuellen Informationen zu versorgen und starten gegen 11:30Uhr in Richtung Sikasso / Grenze zu Burkina Faso.  Wir verlassen das Sleeping Camel, biegen auf die Haupstraße ein und werden nach 150m Fahrt durch eine Polizeikontrolle gestoppt. Christa gibt dem Wachtmeister die Papiere und die Diskussion beginnt. Führerschein und Fahrzeugschein verschwinden in die Tasche des ….en, er fragt nach dem Laisser Passer – haben wir nicht, da wir mit Carnet eingereist sind und so beginnen die Verhandlungen. Carnet nicht gültig…blablabla, gültig aber angelaufen (nach 1Tag!) blablabla…, ein älterer B…le wird hinzugezogen, dann verliere ich  (eine halbe Stunde später) die Geduld und verfalle in einen Schreikrampf – diese Sprache verstehen sie anscheinend besser, auch in schwäbisch – der alte hat jetzt einige Schimpfwörter dazugelernt und der andere händigt mir plötzlich meine Papiere aus – es war also lediglich ein Versuch um abzuzocken, wobei die Polizei in Bamako derzeit für dieses Vorgehen bekannt ist.

Wir schauen dass wir möglichst schnell die Stadt verlassen, irgendwie liegt eine gewisse Unruhe in der Luft.

Die weitere Fahrt verläuft ohne Zwischenfälle, auch die Kontrollen unterwegs verlaufen freundlich und korrekt, es sind also tatsächlich nur die Straßenpolizisten in Bamako, die auf der Abzocke-Tour reisen.

Wir suchen uns 30km hinter Siakasso einen Übernachtungsplatz im Busch und haben am nächsten Tag noch etwa 10km bis zur Grenze.

Sonntag 13.01.2013 Sikasso – Sindou

105km  / 7685km

Wir starten um 9:00 Uhr in Richtung Grenze.

Das ist die lockerste und entspannteste Grenze die wir bisher auf unseren Afrikatouren erlebt haben, sowohl auf Mali als auch auf Burkina Faso – Seite. Einer der malischen Grenzer kann sogar etwas deutsch und so entwickelte sich ein wirklich angenehmes und nettes Gespräch.

Kurz nach der Grenze in Koloko biegen wir nach rechts auf die Piste nach Sindou ab. Die Piste ist anfangs schmal und holperig – wieder mal ein Test für unsere Reparatur. Die Piste wird bald breiter und besser und ist links und rechts von Bäumen gesäumt – man fährt praktisch immer in einer Allee und immer schön im Schatten. Nach 75 landschaflich wunder schönen Pistenkilometern erreichen wir Sindou, wo sich bizarre Felsformationen befinden.

Wir übernachten in einem Campement nahe der Sindou-Pics.

Wir stellen fest, dass in Burkina Faso werder das Thuraya -Satellitentelefon noch das deutsche Handy funktionieren und so besorgen  wir uns  eine nationale SIM-Karte.

Montag 14.01.2013 Sindou – Banfora – Lake Tengrala

63km  / 7748km

Unsere heutige Etappe wird recht kurz und so reicht es locker um 9 Uhr zu starten. Wir machen noch einige Bilder von den Sindou-Pics und fahren auf der Piste weiter bis Banfora um zu tanken, Geld zu tauschen etc.

Da wir gerade zur Mittagszeit in Banfora sind beschließen wir den hiesigen McDonald´s zu probieren, der hat mit der Frittenbude in Europa gar nichts zu tun, sondern ist ein preiswertes, gutes afrikanisches Restaurant mit besonderem Flair.  Die Wahl fällt auf ein Pfeffersteak vom Rind, wider Erwartens zart und saftig und das Ganze für 4 EUR.

Nach diesem ausgiebigen Mahl fahren wir die 6km zurück zum Lake Tengrala, dort soll man Hippos aus nächster Nähe beobachten können. Wir übernachten im Camp am See und verschieben die Pirogenfahrt auf den nächsten Tag, da früh morgens die Beste Zeit zum Hippo-Watching ist.

Die Ereignisse in Mali sollten uns noch an diesem Abend einholen – die Terroristen sind trotz französischer Bombardements weiter in den Süden vorgerückt. Wir schauen nach Alternativen für unser Rückreise – es bleibt die Durchquerung von Mali oder ein Umweg über Elfenbeinküste und Guinea, wobei die Visabschaffung ein Problem ist, Elfenbeinküste ist wohl in Ougadougou zu bekommen, Guinea muss aber in Abijan in der Elfenbeinküste beantragt werden – das würde bedeuten das gesamt Land zu durchqueren und wieder zurück in den Norden zu fahren.

Eigentlich wollten wir wenigstens noch weiter bis Boromo fahren um die Elefanten zu sichten, wir beschließen jedoch in dieser Nacht gleich morgen nach der Hippo-Tour zurück nach Mali auszureisen.

Dienstag. 1501.2013 Lake Tengrala – Bamako oder „taktischer Rückzug“

539km  / 8287km

Morgens um 6 starten wir zu einer Pirogenfahrt auf dem See, bei Dunkelheit geht es los und wir fahren in der Morgendämmerung hinaus zu den Hippos. Wir treffen eine ganze Hippo-Familie, bestehend aus 10-12 Tieren un nähern uns diesen bis auf wenige Meter – ein einmaliges Erlebnis.

Leider hat uns die Realität bald wieder eingeholt, als wir kurz nach 8 zurück am Campement sind rufe ich unseren Freund im Sleeping Camel in Bamako an und erkundige mich über die aktuelle Lage – es ist soweit alles ruhig, die Grenzen sind noch geöffnet und so machen wir uns um 9 auf den Weg nach Bamako.

Wir erreichen um 11:30 Uhr den ersten Grenzposten und betreten 1h später malischen Boden – die Grenzer waren etwas erstaunt uns schon wieder zu sehen – hatten aber bei den Vorfällen in Mali absolutes Verständnis für unser Tun. Auch diesmal verläuft der Grenzübertritt zügig und völlig relaxt. Alle Kontrollposten in Mali winken uns durch und unser Freund vom Camp in Bamako hält auch tagsüber immer wieder Kontakt zu uns.

Kurz vor Bamako treffen wir noch auf einen übereifrigen Polizisten, der das ganze Auto gründlich kontrollieren wollte, bis ein Militärpolizist dazu kam und ihm laut und deutlich erklärte was seine „Mission“ sei. Der Militärpolizist entschuldigete sich bei mir und wir durften ungehindert weiter fahren.

Gegen 19:00 Uhr, wie immer bei Dunkelheit, erreichen wir das Sleeping Camel. Wir durchsuchen d as Internet nach aktuellsten Informationen und erfahren, dass wohl die Gaefahr besteht dass die Landesgrenzen geschlossen werden. Diese Info verhalf uns zu einer eher unruhigen Nacht.

Mittwoch, 16.01.2013 Bamako – Mako (Senegal)

617km  / 8904km

Unser gestecktes Abfahrtsziel mit 6:00 Uhr wird übertroffen und wir machen uns schon um 5:30 auf den Weg. Um diese Zeit herrscht praktisch Null Verkehr und auch die nervigen Polizisten sind um die Zeit noch zu faul um Touristen zu belästigen.

So brauchen wir nur 1h um Bamako und Kati zu durchqueren. In Kati sind an den Militär-Camps Panzer und schweres Gerät in Stellung gebracht. Wir geben dem guten Magirus die Sporen und schauen so schnell wie möglich zur Grenze zu kommen.

Es sind in unserer Richtung ab und zu ein paar LKW´s unterwegs, seltsamer Weise kommt jedoch praktisch nichts entgegen. Wir erreichen gegen13:00 Uhr die Grenze zu Senegal – Erleichterung macht sich breit  als wir sehen, dass diese geöffnet ist. Um 14:00 Uhr sind wir wieder auf senegalsesischem Boden und alle Grenzformalitäten erledigt. Wir fahren weiter bis Kedougou, da wir dort keine anständige Übernachtungsmöglichkeit (entweder ist das Camp nichts oder wir passen nicht hinein) finden fahren wir die 40km weiter bis Mako in unser bekanntes Camp am Gambia. Dort werden wir herzlich empfangen – die Leute reagieren etwas erstaunt, nachdem wir erzählt haben, dass wir früh um 6 noch in Bamako waren….

Gleich nach dem Aussteigenvernehmen wir  „Hippo-Gedröhne“ – es vergnügt sich doch tatsächlich eine Hippo-Familie einige hundert Meter vom Camp entfernt im Wasser des Gambia. Wir bauen unseren Grill auf und bekommen noch Gesellschaft vom Nachtwächter – wir laden ihn zum Essen ein und es werden noch einige Gläser Wein geleert.

Donnerstag, 17.01.2013 Mako – Dindefelou

84km  / 8988km

Wir lassen es, nach den letzten aufregenden Tagen, heute etwas ruhiger angehen. Nach gemütlichem Frühstück am Gambia-River starten wir erst um 11:30Uhr. Hinter Kedougou soll es einen schönen Wasserfall geben, also fahren wir zurück nach Kedougou, dort besorgen wir uns einen Surf-Stick, der hier sogar im letzten Winkel hervorragend funktioniert. Im Camp treffen wir noch eine Gruppe Franzosen von denen wir gesagt bekommen, dass Mali seine Grenzen zwischenzeitlich geschlossen hat.
Von Kedougou aus  nehmen wir die Piste Richtung Salemata im Bassari-Land und zweigen nach ca. 20km Richtung Südwesten ab. Auf holperiger Piste geht es dann weiter über Segou bis Dindefelou. Da es um 16:30 Uhr zu spät sit zum Wasserfall zu laufen, machen wir noch einen  Rundgang durchs Dorf und verschieben den Wasserfall auf morgen.

Freitag, 18.01.2013 Dindefelou – Etiolo

92km  / 9080km

Nach dem Frühstück brechen wir auf um den Wasserfall zu besichtigen. Die Angaben verschiedener Reiseführer belaufen sich auf 15 – 45 Minuten Fußmarsch – daraus wurden  jedoch gut eine Stunde durch Urwald  und Geröll, einem Bachlauf entlang –  dafür wurden wir mit einem großartigen Anblick belohnt. Nach einer knappen Stunde brechen wir zum Rückweg auf.

Zurück am Laster fahren wir die Piste von gestern wieder zurück und nehmen dann die Hauptpiste weiter Richtung Salemata Richtung Bassari-Land, das wir aus einer unserer vorherigen Reisen schon kennen. Eigentlich wollten wir uns einen Nachtplatz im Busch suchen, es hat sich aber nicht so richtig ergeben und so fahren wir an diesem Tag gleich weiter bis Etiolo. Die letzten 9km erweisen sich als wahrhaftige Trial-Strecke über Felsen, durch Bachläufe und zwischen viel zu eng „gepflanzten“ Bäumen hindurch und so brauchen wir für die 9km ca. 1 ½ Stunden. Bei Anbruch der der Dunkelheit erreichen wir dann schließlich Etiolo, die Bewohner dort erinnern sich sofort wieder an uns oder unser Ungetüm.

Samstag, 19.01. Etiolo – Ekesse – Etiolo

20km  / 9100km

Wir schlafen erst mal aus und besichtigen anschließend das Dorf. Da für den Nachmittag / Abend ein Bassari-Fest in einem Nachbardorf nagekündigt ist beschließen wir eine weitere Nacht hier  zu verbringen. Wir genießen das Dorfleben und fahren gegen 4 Uhr Nachmittags durch den Busch in das Dorf Ekesse, nahe der Grenze zu Guinea. Die Piste dort hin gleicht wieder einer Trial-Strecke und ist eigentlich für den Magirus etwas zu schmal. Dort angekommen können wir einer Bassari-Zeremonie beiwohnen . Es werden, soweit wir es verstanden haben die Masken der umliegenden Dörfer hier gereinigt und „eingelagert“, was ein riesiges Fest zur Folge hat. Das Ganze war äußert interessant, zumal es keine Touristen-Veranstaltung war.

Gegen 9 Uhr fahren wir bei Dunkelheit zurück nach Etiolo.

Sonntag 20.01. Etiolo – Wassadou

260km  / 9360km

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von den Dorfbewohnern, schaukeln zurück zur Hauptpiste und fahren zurück nach Kedougou. Dort frischen wir unsere Vorräte auf und fahren auf der Straße Richtung Tambacounda zurück bis Wassadou. In Niokolo Koba fragen wir noch die Ranger ob der Park zwischenzeitlich mit Hund besucht werden darf – negativ – also fahren wir gleich weiter ins Camp. Die erreichen wir gerade kurz nach Sonnenuntergang. Aus dem geplanten Bootstrip am nächsten Tag wird nichts – das Boot hat ein Loch, und insgesamt hat das Camp nicht mehr den Flair von vor 3 Jahren, es ist alles viel größer angelegt und mehr auf Pauschal-Tourismus ausgelegt, entsprechend sind zwischenzeitlich auch die Preise.

Montag 21.01. Wassadou – Basse

164km  / 9524km

Der eigentliche Plan war in den nächsten 3-4 Tagen in die Cassamance zu fahren und anschließend quer durch Gambia zurück in den Senegal zu fahren. Hinter Wassadou nehmen wir eine Piste zur Abkürzung  und sparen uns dadurch die ca. 60km bis Tambacounda zurückzufahren. Wir kommen auf  die ausgezeichnete Hauptstraße Richtung Guinea – nach dem Abwzeig zur Cassamance Richtung Velingara wird sie allerdings dermaßen schlecht, dass wir nur noch mit Schrittempo vorwärts kommen. Es reihen sich tiefe Schlaglöcher und wir haben schon Zweifel, ob unsere Reparatur das Ganze übersteht – bis in die Cassamance sind es über 400km. Die Hoffnung war, dass sich die Straße nach Vellingara bessert – es blieb allerdings bei der Hoffnung – nach 20km brechen wir ab und beschließen Gambia eine 2. Chance zu geben. Kurz vor Velingara übersehe ich einen Speed-Breaker und ahne schlimmes – Die Reparatur verlang nach einer Nachbesserung. In Velingara finden wir einen guten Schweißer und fahren nach einer knappen Stunde weiter Richtung Gambia.

An der Grenze angekommen werden wir wie alte Bekannte begrüßt (wir übernachteten letztes Jahr am Grenzposten und sind hier anscheinend schon gut bekannt)  und so laufen alle Formalitäten bevorzugt und zügig ab. Wir nehmen die Chefin der Drogenbehörde mit in die Stadt, was natürlich alle Kontrollen unterwegs stark beschleunigt. Für die Nacht hat uns ein Drug-Officer einen Stellplatz bei seinem Haus angeboten – wir treffen uns mit ihm nach Dienstschluss – es gibt Spagetti mit Rindfleisch-Soße, Bier  für uns und Coke für unseren Drug-Officer.

Dienstag 22.01.  Basse – Tendaba

232km  / 9756km

Die Moschee neben an raubt uns schon bald den Schlaf, ebenso wie der Hahn auf dem Nachbargrundstück. Wir fahren  zurück in die Stadt, wechseln Geld, kaufen Bier und schicken Michael noch eine Email dass wir Bands in Tendaba sind (wir wollten uns eigentlich erst in Dakar treffen).

Ich nehme mir vor, alle Kontrollen (und es sind viele, wii wir vom Vorjahr wissen) freundlich lächelnd zu begrüßen – weil Gambia = Smiling Coast of  Africa.  Und siehe da – es klappt hervorragend. Bis auf eine – mit einem eifrigen Drug-Officer, der das ganze Auto durchwühlen wollte und Christa ziemlich auf die Palme gebracht hat. Nach ein paar Minuten greife ich ein, frage ihn ob er unseren Freund vom Vortag kennt und plötzlich war alles OK – gut wenn man Freunde hat…

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Kontrollen dieses Jahr weniger nervig sind.

Wir erreichen gegen 16:30 Uhr Tendaba – 5 Minuten nach Michael, fast wie abgesprochen.

Mittwoch 23.01.  Tendaba – Brikama – Tendaba

246km  / 10002km

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Progenfahrt durch die Mangroven-Sümpfe, wir bekommen eine Vielzahl von Vögeln zu sehen, für das einzige Krokodil war der Fotgraf leider zu langsam.

Gegen Mittag machen wir einen Ausflug ins 125km entfernte Brikama und wollen dort den Kunsthandwerker-Markt besuchen. Einige Souvenirs sind wir nach 6 wieder zurück im Tendaba-Camp.

Im Camp ist derzeit ein Kongress und daher ist es vorbei mit der Ruhe und Idylle.

 

Donnerstag 24.01.  Tendaba – Kudang

128km  / 10130km

Um 6 ist es vorbei mit der Ruhe, auf dem Parkplatz ist wg. der Tagung ein Spektakel dass an weiterschlafen nicht zu denken ist. Das nächste mal wissen wirs – Tendaba = Tagung à Übernachtung irgendwo anders! Unser Herr von der Rezeption, der für einen angenehmen Aufenthalt sorgen sollte war total unhappy als er hört das wir unhappy sind und rückte mir nicht mehr von der Pelle bis ich ihm sagte dass ich wieder happy bin, weil, wenn wir unhappy sind ist auch er unhappy….

Wir verabschieden uns von Michael +  Deike  und verabreden uns am nächsten Tag in Kayar, kurz vor Lac Rose. Wir wollen versuchen eine Bootsfahrt um Baboon-Island zu  organisieren. Das sind 3 Inseln im Gambia-River auf denen amerikansiche Forscher Schimpansen angesiedelt haben. Wir nehmen den GPS-Track vom Vorjahr zur Rangerstration und haben das Glück, dass wir uns einer Gruppe von 4 Holländern anschließen können. Auf das Boot passen 6 Personen und es gibt nur eines davon, welches um 16:00 Uhr zum 2-stündigen Trip um die Inseln startet. Diese Fahrt sollte zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Wir verbringen die Nacht auf dem Hügel vor der Ranger-Station im Busch.

Freitag 25.01.2013  Kudang – Lac Rose

461km  / 10591km

Bei Tagesanbruch fahren wir die Piste zurück zur Straße Richtung Georgetown. An einem Baumstumpf bleibe ich mit dem Auspuff hängen, so dass wir erst mal 30 Minuten Zwangspause machen.

Wir erreichen gegen 10 Uhr Georgetown und können schon nach 15 Minuten ans Nordufer übersetzen. Die Fahrt geht am Nordufer entlang bis Farafenni und dort über die Grenze zurück in den Senegal. Die Kotrollen am Nordufer gestalten sich nervig und penetrant wie wir es letztes Jahr im gesamten Land empfunden haben – da hilft auch kein Lächeln und so verlieren wir mindestens 1 Stunde.

Gegen 12 Uhr erreichen wir die Grenze und nach nur 15 Minuten sind alle Formalitäten erledgt.

Die Straße bzw. Piste bis Kaolak ist in einem desolaten Zustand, auch nach Kaolak sind die nächsten 80km absolut übel zu fahren und so erreichen wir erst gegen 19 Uhr Kayar.  Wir finden Michael und Deike am Ortsausgang Richtung Lac Rose und fahren bei Dunkelheit die ca. 20km am Strand entlang bis Lac Rose.

Samstag 26.01.2013 Lac Rose – Zebra-Bar

160km / 10751km

Nach dem Frühstück werden wir von den Souvenier-Händlern überfallen, wir lassen uns natürlich dazu hinreißen – es wird gefeilscht, getauscht und gekauft….

Wir wollen die Strandpiste bis hinauf zur Zebrabar fahren und die Ebbe lässt uns etza ein Zeitfenster von 13 bis 18 Uhr. Die Fahrt verläuft zügig, besser als auf jeder Straße und so sind wir bereits gegen 15:30 Uhr am Ende der Strandpiste angelangt. Dort ziehen wir noch einen UN-Mitarbeiter, der seinen Nissan im Sand versenkt hat wieder auf festen Untergrund. Unterwegs halten wir noch an und kaufen einen leckeren Fisch fürs Abendessen. Wir lassen den Abend dann mit Deike und Michael bei Fisch, Bier und Wein in der Zebrabar ausklingen.

Sonntag 27.01.2013 Zebra-Bar

0km / 10751km

Wir beschließen einen Tag in der Zebra-Bar bei St. Louis zu verbringen, da, wenn wir Sonntags über die Grenze nach Mauretanien fahren, das Versicherungsbüro ohnehin geschlossen sein wird und wir dann ohne Versicherungsschutz bis Nouakchott fahren müssten und uns Montags erst eine Kfz-Versicherung besorgen müssten. Also verbringen wir den Tag mit Nichtstun und unternehmen am Nachmittag eine Kajak-Fahrt in die Lagune hinaus.

Montag 28.01.2013 Zebra-Bar – Nouakchott

294km / 11045km

Um 8:30 Uhr füllen wir noch unseren Wassertank und machen uns dann gemeinsam mit Deike + Michael auf nach Diamma zur Grenze. Die Formalitäten verlaufen wie gewohnt zügig, die Forderungen nach „Bearbeitungsgebühr“ werden ausgesessen oder wegdiskutiert. Mein alter Freund an der Brücke verlangt plötzlich 30EUR statt der 20EUR bei der Einreise. Dann zaubert Christa  den Beleg vom Vorjahr mit 4000CFA (ca. 6 EUR) hervor, mit unserer Autonummer und seiner Unterschrift darauf – dann eben so.

Wir fahren weiter die Piste über den Damm, wegen des Schadens am LKW  diesmal etwas langsamer und beschaulich, wir sind aber gut in der Zeit und erreichen am Abend Nouakchott. Wir gehen wieder zu Omar auf unseren bekannten Campingplatz und verabreden uns für den nächsten Morgen mit Deike +  Michael.

Dienstag  29.01.2013 Nouakchott – >Dakhla

796km / 11841km

Kurz vor halb neun treffen wir uns mit Deike +  Michael an der Auberge Sahara und fahren noch gemeinsam bis zum Abzweig zur Grenze nach Marokko. Gegen 15:00 Uhr trennen sich unsere Wege, wir nehmen den Abzweig hoch zur Grenze während Deike +  Michael noch einen Tag in Noudhibou verbringen. Die Formalitäten auf mauretanischer Seite verlaufen zügig in 30 Minuten und so kommen wir um 16:00 Uhr am marokkanischen  Posten an. Hier wird die Abfertigung immer chaotischer – Gendarmerie trägt Passnummern ein, dann zur Police, dann zum Röntgen-Scanner, aber zuerst zum Zoll, grünen Zettel fürs Auto besorgen, mit dem zurück zum Scanner, dann mit Auto und Zettel zur Zollkontrolle, mit Unterschrift auf Zettel und Auto zurück zum Scanner, mit Auto durch Scanner, dann mit grünem Zettel, bestätigt vom Scanner-Mann zurück zum Zoll, dort Stempel und Unterschrift vom Obersten holen – insgesamt fast 1 ½ h!

Wir fahren trotzdem weiter bis Dakhla, die letzten 2h mal wieder bei Dunkelheit. Dort verbringen wir auf einem öffentlichen Stellplatz bei km  25 die Nacht.

Mittwoch 30.01.2013 Dakhla – Sidi Akhfenir

734km / 12575km

Wir stehen um halb sieben auf, müssen noch kleinere Wartungsarbeiten erledigen und den Auspuff wieder befestigen  und so fahren wir erst um 8:30 Uhr los.

Die Fahrt verläuft  zügig und ohne besondere Vorkommnisse, einzig der Seitenwind veranlasst unseren Magirus gegen  30l/100km zu konsumieren. In Boujdour füllen wir unsere Bargeldvorräte auf, die wir in Layyoune wieder in Dieselvorräte umtauschen. In Sidi Akhfenir beschließen wir in der Raststätte zu Abend zu essen ehe wir die 20km bis zum bekannten Stellplatz am Meer fahren.

 

Donnerstag 31.01.2013 Sidi Akhfenir – Rabat

985km / 13560km

Um Punkt 7  ist Abfahrt , wir nehmen uns vor an diesem Tag Abends noch um Rabat herum zu fahren, was auch gelingt. Um 9 Uhr abends ist um Rabat herum kaum Verkehr und wir kommen zügig um die Stadt herum so dass wir morgen nur noch ca. 200km bis zum Hafen haben und die Vormittags-Fähre erreichen können. Gegen 22:00 Uhr fahren wir auf eine Raststätte zur Übernachtung.

Freitag 01.02.2013 Rabat – Sevilla/Merida

560km / 14120km

Um 6:45 Uhr kommen wir los, wir fahren zügig Richtung Tanger, füllen unsere Tanks noch mit günstigem Diesel und erreichen gegen 9:30 Uhr den Hafen. Die Fähre sollte um 12 Uhr ablegen, die Grenzformalitäten können ohen Zeitdruck erledigt werden und dann warten wir 1,5h bis die Fähre kommt. Die Beladung verläuft recht chaotisch, da viele LKW-Auflieger verladen werden und so können wir erst gegen 12:30 Uhr auf die Fähre fahren. Abgelegt wird schließlich erst um 13 Uhr.  Um 15:30 Uhr Ortszeit befahren wir wieder spanischen Boden. Wir erledingen noch einige Einkäufe im Carrefour in Algeciras, gönnen uns vor der Abfahrt noch etwas von Mc Donalds und machen uns gegen 17 Uhr auf den Weg. Wir fahren noch ca. 350km und übernachten zwischen Sevilla und Merida auf einer Raststätte.

Samstag 02.02.2013 Merida – Limoges

1276km / 15396km

Um 6 Uhr ist Abfahrt. Wir fahren die Autobahn über Merida, Caceres, Valladolid bis Burgos. Dort werden wir vom Winter eingeholt – es beginnt starker Schneefall, wir sind bereits auf 800m Höhe und müssen noch über die Berge und dann hinunter bis San Sebastian, die Fahrbahn wechselt immer wieder zwischen trocken und sau glatt – immer wieder stehen PKW´s in den Leitplanken – wir müssen also die Reisegeschwindigkeit stark reduzieren. Gegen 17:00 Uhr fahren wir über die Grenze nach Frankreich und weiter Richtung Bordeaux, die Straßenverhältnisse sind wieder besser und wir kommen zügig voran. Bei Limoges übernachten wir gegen 23:00 Uhr auf einem Rastplatz.

Sonntag 03.02.2013 Limoges – Illerberg

971km / 16367km

Um 6 ist wieder Abfahrt. Wir haben noch knapp 1000km zu fahren. Christa versucht sich ein gutes Stück auf französischer Landstraße mit dem LKW und gewöhnt sich recht schnell selbst an die vielen Kreisverkehre. Wir kommen sehr zügig vorran und erreichen gegen 18:30 Uhr Illerberg.